«Sei doch froh, wenn er verschwunden ist», sagte Mirko schon zum zweiten Mal.
Sie waren hintereinander her zu einem Pub gefahren, dessen Dekoration so original irisch war wie sein Besitzer, der Tomislav hiess. Er hatte früher mal in derselben Kleinstadt, aus der auch Mirkos Familie stammte, ein Kaffeehaus besessen. Bis das eines Tages ausgebrannt war. In einem dieser komplizierten Bürgerkriege, bei dem noch nicht einmal die Beteiligten selber wussten, wer da eigentlich gegen wen kämpfte und warum.Der Pub war um diese Zeit eigentlich noch geschlossen, aber Mirko wurde trotzdem wie ein alter Kumpel begrüsst, mit Umarmung und Wangenkuss und rituellen wortreichen Beschimpfungen. «Vollidi ...