Der Bund prüft die Aufnahme von Guantánamo-Insassen in der Schweiz. Die Bedingung lautet: Nur wer unschuldig ist, darf mit einer Einreiseerlaubnis rechnen. Doch den «lupenreinen» Gefangenen gibt es gemäss vorliegenden Akten nicht.
Zwei Tage bloss nach seiner Amtsübernahme hat Präsident Barack Obama unter weltweitem Beifall die Schliessung Guantánamos veranlasst. Mit einem Federstrich löschte er den «Schandfleck» aus, zumindest auf dem Papier. Denn bevor das Gefangenenlager auf Kuba seine Türen schliessen kann, muss die Obama-Regierung die kniffligste aller Fragen beantworten: Was tun mit den Insassen?
Schneller noch handelte der Bundesrat. Einen Tag bevor der US-Präsident die Schliessung befahl, hat die Schweiz als eines der ersten Länder die Bereitschaft bekundet, die Aufnahme von Guantánamo-Häftlingen zu prüfen. Die USA brauchten die Unterstützung anderer Staaten, um das Problem zu lösen, sagte Ausse ...
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