Bern
Magistral war dieses Verhalten nicht. Bundesrätin Karin Keller-Sutter trat kurz vor Jahresende vor die Öffentlichkeit, um mit dem britischen Schatzkanzler Jeremy Hunt ein neues Finanzdienstleistungsabkommen zu unterzeichnen. Bestens aufgelegt, setzte die Säckelmeisterin ihre Signatur unter den Deal, der den Ländern freien Zugang zum jeweils anderen Markt gewähren soll. Die freisinnige Exponentin gefiel sich offensichtlich in der Rolle einer Politikerin, die den Spielraum nützt, den die beiden Staaten haben, weil sie nicht oder nicht mehr Mitglied der Europäischen Union sind.
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