Ein Schriftsteller der Schweiz? Gewiss, sein Name ist Ueli Schmid. Schweizerischer geht es nicht. Er wuchs in Zürich auf, als Sohn eines Kantonsschulrektors und einer Klavierlehrerin. Und Schriftsteller ist er zweifelsfrei. «Der Zar von Brooklyn», sein im Jahr 2000 erschienener erster Roman, spielte in New York und Moskau und verkaufte sich über 10000-mal, für hiesige Verhältnisse ein Bestseller. Der Spiegel widmete dem «cleveren» Debüt eine mehrseitige Besprechung. Schauplätze des zweiten Romans – «Aschemenschen» erscheint in diesen Tagen – sind entlegene Provinzen in China sowie Äthiopien, nicht unbedingt die bevorzugten Destinationen westlicher Autoren und schon gar nicht ...