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«Gibt es jemanden, der gerne stirbt?»
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Damaris Keller

«Gibt es jemanden, der gerne stirbt?»

Damaris Keller wurde vom Berner Obergericht verurteilt, den Mord an ihrem Ehemann in Auftrag gegeben zu haben. Ein neues Buch stellt das Urteil in Frage. Besuch bei der 32-Jährigen in der Frauenstrafanstalt Hindelbank.
Am 5. Mai 1998 rief ein Kellner des Restaurants «Brasserie Bärengraben» die Stadtpolizei Bern an und berichtete, eine hysterische Dame sei soeben zu ihm gekommen und habe gesagt, es habe eine Schiesserei stattgefunden und ein Mann sei angeschossen worden. Der sofort ausgerückten Polizei erklärte die 27-jährige Damaris Keller, sie sei mit ihrem Ehemann am Aareufer spazieren gegangen, als sie plötzlich Schüsse und Schreie gehört habe. Sie sei an ihrem Mann, der auf dem Boden gelegen habe, vorbeigerannt, um Hilfe zu holen. Wenig später fanden die Polizeibeamten auf dem vom Bärengraben zum Schwellenmätteli führenden Uferweg die Leiche des 53-jährigen Patentanwaltes René Keller. D ...
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