Mit dem Fall des amerikanischen Telekomgiganten Worldcom, einer betrügerischen Scharade, die 150 Millarden Dollar Anlegervermögen vernichtete, hat die Reihe der irritierenden Grossfirmenpleiten einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Vorbei ist das unbeschwerte Jahrzehnt der Neunziger, als aus Hoffnungen, Börsengängen und getürkten Zahlenreihen Millionenvermögen wuchsen. Im Rückblick wirkt der Boom wie eine gigantische Stampede, eine Masseneuphorie von Rindviechern, die in dumpfer Eintracht mit Volldampf lospreschten. Was hinter den steilen Wachstumsraten steckte, kommt nun allmählich ans Licht. Die gute Nachricht lautet: Die Selbstreinigungskräfte des Marktes sind offenbar intakt, ...