Bald zwei Jahre dauert die Kampagne linker und kirchlicher Hilfswerke gegen die Rohstoffhändler nun schon an – und die Willfährigkeit, mit der sich viele Redaktionen in das publizistische Trommelfeuer der Drittweltisten einspannen lassen, erschüttert immer wieder. Diese Woche haben die katholischen NGOs Brot für alle und Fastenopfer eine Breitseite gegen den Rohstoffgiganten Glencore abgefeuert, der angeblich Flüsse vergiftet und Menschenrechte missachtet. Allen voran die staatsnahen Kanäle SRF, SDA und Swissinfo verbreiteten die Attacke umgehend, wobei am Schluss jeweils noch angefügt wurde, dass Glencore die Anwürfe bestreitet.
Das Thema ist zweifellos brisant und muss diskutiert ...