«Ich kann der Bevölkerung New Yorks garantieren, dass ihre Atemluft und ihr Trinkwasser sicher sind», sagte die Leiterin der staatlichen amerikanischen Umweltschutzagentur EPA eine Woche nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Zwei Jahre später ist klar: Die Aussagen waren falsch. Ein im August veröffentlichter Untersuchungsbericht, den die Behörde anfertigen liess, hat zutage gefördert, dass die EPA, unter dem Druck Washingtons, die Bevölkerung in die Irre geführt hatte.
Das Verschulden wiegt schwer. Denn die Beschwichtigungen der EPA hatten etwa bei den Rettungsteams einen nachlässigen Umgang mit Atemschutzmasken zur Folge – zu einem Zeitpunkt, als noch zahlreiche Sc ...