Zuschauer, die das zweite TV-Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump verfolgten, bekamen eine vergiftete, nicht ganz jugendfreie Seifenoper geboten, die als Wahlkampfdebatte daherkam.
Wenige Tage zuvor hatten einige republikanische Politiker Trump ihre Unterstützung aufgekündigt, nachdem die Washington Post ein elf Jahre altes Video aufgedeckt hatte, in dem Trump geschmacklos von weiblichen Geschlechtsteilen spricht und damit prahlt, er könne «alles» mit Frauen anstellen, weil er ein «Star» sei. Hierzu befragt, erklärte er, dass er seine Worte bedauere. Doch im nächsten Moment sagte er, dass Clinton, die demokratische Präsidentschaftsbewerberin, «viel schlimmer» sei, weil ...