Pierre Krähenbühl, der oberste Chef der palästinensischen Flüchtlingshilfe mit Schweizer Pass und IKRK-Vergangenheit, ist unter Druck. Die USA haben dem Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) einen grossen Teil der Zuwendungen gekürzt. Das sei, so Krähenbühl gegenüber Nachrichtenagenturen, das Resultat diplomatischer Auseinandersetzungen und habe weniger «mit der Leistung» seiner Organisation zu tun. Krähenbühl hat recht. Die UNRWA ist äusserst effizient – aber leider mit negativen Folgen. So hat ihre Wirksamkeit dafür geso ...