Dieser Abgang ist bitter. Die SP verlor bei den eidgenössischen Wahlen landesweit 2 Prozentpunkte, im Parlament vier Nationalrats- und vier Ständeratssitze. Das bedeutet das schlechteste Ergebnis der Partei seit Einführung des Proporzes vor genau hundert Jahren. Noch bevor er den zweiten Wahlgang als Freiburger Ständerat gewonnen hatte, sägten prominente Genossen schon lautstark am Stuhl des obersten Sozialdemokraten. Die Zürcher SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr und der neugewählte Bündner SP-Nationalrat Jon Pult verlangten öffentlichkeitswirksam, dass Christian Levrat frischen, jüngeren und vor allem weiblicheren Kräften Platz ma ...