Die Stromversorgung nach einem Atomausstieg kann nur gesichert werden, wenn die Schweiz Gaskraftwerke baut oder Strom importiert – insbesondere wegen der grossen Versorgungslücke im Winter. Das war das Fazit eines Weltwoche-Artikels im Mai. Kritisiert wurden darin Aussagen wie die von ETH-Professor Anton Gunzinger, laut denen die Versorgung dank dem geschickten Einsatz erneuerbarer Energie und der Speicherkraftwerke garantiert werden könne. Gunzinger reagierte darauf mit einer Replik («Und es geht doch», Weltwoche Nr. 25/15) und schrieb von falschen Schlüssen der Weltwoche. Wir erlauben uns, auf seine zentralen Argumente einzugehen.
1 — Saisonaler Ausgleich: «Die Herausf ...