Pompös kündigte Bundespräsidentin Viola Amherd im Januar die «Friedenskonferenz» an. «Die Ukraine kann auf die Verlässlichkeit unserer Zusagen zählen», sagte die Wehrministerin damals und betonte, dass die Ukraine sich der Solidarität der Schweiz «auf lange Sicht» gewiss sein könne.
Seit der Ankündigung sind drei Monate vergangen. Aber die Einladungen sind gemäss dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bis heute nicht verschickt worden. Für die «Friedenskonferenz» auf dem Bürgenstock liebäugeln Amherd und Aussenminister Ignazio Cassis mit hochrangigen Vertretern aus 120 Staaten. Das Vorhaben erweist sich als wenig realistisch. ...