In der letzten Ausgabe berichtete die Weltwoche über das mediale Kesseltreiben gegen den Sittener Weinhändler Dominique Giroud, die fragwürdigen Recherchemethoden des Monopolsenders RTS und die fehlende Selbstkritik der Westschweizer Medien. Einen eindrücklichen Beleg für diese Thesen hat die Schweizerische Depeschenagentur (SDA) gleich nachgeliefert. Wie diese am 20. Januar berichtete, soll das Bundesgericht Dominique Girouds Firma Château Constellation verboten haben, ihren Wein unter diesem Titel zu vermarkten, weil seine Kellerei gar kein Château (Schloss) sei. Fast alle Redaktionen nahmen die Meldung auf, natürlich ohne Giroud zu fragen. Der vermeintliche Scoop hat indes ...