Die Relevanz zu erhöhen sei sein erstes Ziel, verkündet SRG-Generaldirektor Roger de Weck seit seinem Amtsantritt unablässig. Auch Rudolf Matter, Programmchef für die Deutschschweiz, ist auf den Kurs seines Chefs eingeschworen. «Wir haben eine sehr reflektierte Art, mit Themen umzugehen», behauptete Matter Ende letzten Jahres (Weltwoche Nr. 51/11). «Das Hauptkriterium ist Relevanz.»
Das Anliegen ist nachvollziehbar, schliesslich geht es um öffentlich finanzierten Service public, der den Anspruch der Aufklärung und des Tiefgangs haben muss. Verfolgt man als Zuschauer aber die Berichterstattung des Schweizer Fernsehens zu gesellschaftlichen Themen, scheinen die Vorgab ...