Ein Mann kommt langsam auf uns zu, bis er ruhig und gelassen vor uns steht. Vor seinen Füssen züngelt ein kleines Flämmchen. Es lodert auf, wächst an. Bald erfasst der Brand die gesamte Leinwand, währenddessen das Bild des Mannes verblasst und schliesslich nur noch tobendes Feuer ist. Die auf Video gebannte Szene wird auf der Rückseite der in der Raummitte hängenden Projektionswand abermals durchgespielt. Mit einem markanten Unterschied allerdings: An die Stelle des Feuers tritt ein zur Sintflut anschwellender Platzregen.
Das Spiel mit komplementären Naturgewalten stammt von Bill Viola. Es bildet den sinnigen Auftakt zur aktuellen Ausstellung im Kunstmuseum Luzern. Die Schau, die in ...