Bereits wenige Stunden nach den Terrorattacken auf die New Yorker Twin Towers kursierte im Internet die Behauptung, die jüdischen Angestellten des World Trade Center seien am Tag der Anschläge zu Hause geblieben – als Mitwisser einer Verschwörung. Fünf Jahre danach scheint das Spinnen von Verschwörungstheorien sogar unter Akademikern salonfähig zu werden. Albert Stahel, der an der ETH und am Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich lehrt, bezweifelt die «offizielle Version» über den 11. September. Sekundiert wird der Professor von seinem Mitarbeiter Daniele Ganser, der in verschiedenen Blättern, darunter Facts und der Tages-Anzeiger, eine Plattform für seine ab ...