Die Klimaforschung entwickelt sich zur Religion, jedenfalls verfolgt sie jetzt schon Ketzer. Das bekam zuletzt Lennart Bengtsson zu spüren. Der 79-jährige Schwede zählt zu den renommiertesten Meteorologen weltweit: Er führte 1981 bis 1990 das European Centre for Medium-Range Weather Forecasts im englischen Reading und danach bis 2000 das Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg, daneben arbeitete er auch am International Space Science Institute in Bern.
«Es ist wichtig, eine breite Debatte über Energie und Klima zu ermöglichen», sagt Bengtsson. Deshalb stellte er sich vor einigen Wochen der Global Warming Policy Foundation (GWPF) zur Verfügung. Der Think-Tank, gegründet vom ...