Gleichheit für die Eidgenossen
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Gleichheit für die Eidgenossen
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Gleichheit für die Eidgenossen

In der Schweiz öffne sich die Schere bei den Einkommen und den Vermögen wie in kaum einem anderen Land: Was die Linke behauptet, um Initiativen wie «1:12» oder «Mindestlohn» zu befeuern, glaubt inzwischen eine Mehrheit. Die Behauptungen sind falsch.
Das Aufgebot kam per Einschreiben. Es ging an zehn Topmanager von Unternehmen aus der Region Basel, vor allem an die CEOs Joe Jimenez (Novartis), Severin Schwan (Roche) und Sergio Ermotti (UBS). In einem unhöflichen Brief forderte sie die SP Basel-Stadt auf, ­nächste Woche an der 1.-Mai-Feier auf dem Barfüsserplatz teilzunehmen. Denn die Löhne der Chefs seien fast nicht zu rechtfertigen, schrieb die Partei, die in Basel drei Mitglieder der Kantonsregierung stellt: «Wir möchten ­Ihnen nun die Gelegenheit geben, vor dem Volk zu begründen, weshalb Sie diesen Lohn verdienen.» Eine «solch primitive Skalpjägerei» könne sich nur eine politische Sekte erlauben, schimpfte zwar ...
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