Im Jahre 1992, vor dem Urnengang zum Beitritt der Schweiz zum Internationalen Währungsfonds (IWF), trat FDP-Bundesrat Jean-Pascal Delamuraz – flankiert von den SP-Kollegen René Felber und Otto Stich – vor die Presse und warnte: Ein Nein würde im Alpenland «Tausende von Arbeitsplätzen» kosten. Eine Prognose, die knapp zwanzig Jahre später kein Mensch verifizieren kann, denn das Volk stimmte bekanntlich mit Ja zum Beitritt.
Leicht zu verifizieren ist heute jedoch zweierlei: Die Schweiz als Nettozahler war hochwillkommen im Klub der globalen Finanzpolizei, und seit die Schweiz drinsitzt, ist die Verhandlungsposition geschwächt, in einem Verein, bei dem Anspruch und Wirklichkeit im ...