Philippe Gaydoul ist ein Pokerface. Immer wieder kündigte er eine Volksinitiative für tiefere Preise dank Parallelimporten an. Im Notfall allein. Als es so weit sein sollte, verkaufte Gaydoul Denner an Migros.
Im Detailhandel wird der Grösste den Drittgrössten schlucken, weil die Wettbewerbskommission – wie der Fall Emmi belegt – nur Milchzähne hat. Bestenfalls wird die Kommission dem Bundesrat scheinheilig empfehlen, die Grenzen etwas zu öffnen. Das Resultat wird sein, wie im Fall Emmi auch schon: mehr Marktmacht statt mehr Markt.
Wer faire Preise für Schweizer Konsumenten will, müsste handeln. Erstens Cassis-de-Dijon-Prinzip einführen. Zweitens Parallelimporte mit wenig Ausnah ...