Natürlich haben paradiesische Gefilde ihren Reiz. Wer möchte nicht in den Reigen der seligen Geister einstimmen? Jedenfalls zeigen sich der Dirigent Mark Minkowski und seine Mitstreiter bereit, zusammen mit dem Sänger Orpheus in der Unterwelt auf die Suche nach der geliebten Eurydike zu gehen. Dabei, der Verdacht ist nicht ganz von der Hand zu weisen, wäre Monsieur Minkowski wohl lieber in der Hölle geblieben. Bevor Orpheus nämlich zu den glücklichen Schatten kommt, weilt er in der Sphäre der Furien und Dämonen. Hier ist der ungebärdige Draufgänger unter den «authentischen» Maestri in seinem Element. So attraktiv kann die Hölle sein.
Damit lässt Marc Minkowski alle jene ins Le ...