Es war die grösste Massenentlassung in unseren Medien. Letzte Woche baute das Verlagshaus des Tages-Anzeigers neunzig Vollzeitstellen auf den Redaktionen ab. Weil viele Teilzeit arbeiten, werden über hundert Journalisten rausgeschmissen.
Die aberwitzigste Begründung für die Sparübung kam vom obersten publizistischen Leiter des Verlags. Die Massenentlassung, schrieb er, sei ein Glücksfall. Es sei eine «Weichenstellung für den unabhängigen Qualitätsjournalismus».
Glücksfall der Massenentlassung
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