Jetzt ist es doch passiert. Seit ihrem Amtsantritt Anfang Jahr haben SRG-Generaldirektor Roger de Weck und SRF-Chef Rudolf Matter politische Aussagen und Entscheidungen tunlichst vermieden, um der SVP keine Zielscheibe zu bieten. Mit der Ernennung von Roger Schawinski zum neuen Polit-Talker im Schweizer Fernsehen ist der Sturm losgebrochen.
In der Sonntagszeitung drohte Parteichef Toni Brunner mit einer Initiative, die die Gebühren auf 200 Franken senken soll. Bundesrat Ueli Maurer nannte Schawinski im Blick einen «Narzissten» und «Opportunisten». Für die Leserbriefschreiber der Boulevardzeitung war klar: Schawinski sei ein «typischer Cüpli-Sozialist», der «seine Glaubwürdigkeit ...