James ist ein Mädchen. Eines der Sorte, das nur aus Beinen, Augen und Mund besteht. Denn James ist 16 und ein Model. Das war sie zumindest in den neunziger Jahren. Ein Supermodel sogar, denn sie lebte dort, wo sich Europa einst hingeträumt hat, bei der Supermacht Amerika. Die Fotografin Nan Goldin hatte in den neunziger Jahren das Mädchen mit dem doppelÂpoligen Künstlernamen bei seiner Arbeit begleitet, und nun ist die Serie «James King: Supermodel» der erste Grund, für die Ausstellung im Haus der Fotografie in den Hamburger Deichtorhallen zu werben. Sie steht unter dem belanglosen Titel «American Beauties», doch dafür kann sie nichts.
Erst wer die Ankündigung vollständig liest, ...