«Die Vorstellung, dass die Gebäude in der Nacht, wenn die Hektik des Tages zum Stillstand gekommen ist, miteinander kommunizieren, das ist eine Fantasie, die ich schon seit Jahren in mir trage», erzählt James Turrell mit einem verschmitzten Lächeln. Sein neustes Werk, eine Installation aus farbigem Licht für den neuen Bahnhof von Zug, erfüllt ihn sichtlich mit Befriedigung.
Bereits als 30-Jähriger hat der US-Künstler Kunstgeschichte geschrieben: Seine Räume, denen er mit natürlichem und auch künstlichem Licht transzendente Qualitäten verleiht, sind weltberühmt. Mit einem weiss wallenden Bart und korpulenter Statur strahlt der nun 60-Jährige die freundliche Autorität eines Nik ...