Als die Eidgenossen im Begriff waren, die Schlacht bei Murten zu gewinnen – das war im Jahr 1476 –, und die Burgunder längst geschlagen um ihr Leben rannten, entschieden sie sich, für einmal nicht auf die Knie zu sinken und zu beten, sondern den Dank an Gott einstweilen aufzuschieben. Sie zogen es vor, zuerst zu plündern und abzustechen, was sich noch bewegte. Niemand wurde verschont. Ein zeitgenössischer Historiker beschrieb den Untergang der Burgunder:
«Die meisten stürzten blindlings in den See, der die Stadt rings umspült. Einige kletterten auf Bäume, um den Feind auf diese Art zu täuschen. [...] Edelleute wie gemeines Volk wurden unterschiedslos wie Vieh hingeschlachtet. E ...