Petra Gössi, Zahlenakrobatin mit rosaroter Brille, sang in der Sendung «Basler Zeitung –Standpunkte» das Hohelied auf die bilateralen Verträge mit der EU. Diese Abkommen würden es ausmachen, dass «wir in der Schweiz faktisch eine Vollbeschäftigung haben». Die Realität ist etwas weniger farbenprächtig. Selbst Gössis Parteifreundin, Bundesrätin Karin Keller-Sutter, musste vergangene Woche anlässlich einer Pressekonferenz eingestehen, dass die Personenfreizügigkeit ein paar Nachteile habe – zum Beispiel die Verdrängung von älteren Arbeitnehmern aus dem Arbeitsmarkt. Zwar ist die offizielle Arbeitslos ...