Geld für gute Zwecke auszugeben, das sei der härteste Job der Welt, sagt einer, der weiss, wovon er spricht: Walter Fust, Chef der Schweizer Entwicklungshilfe, die letztes Jahr 1531 Millionen Franken für gute Zwecke geleistet hat.
Der Bundesrat will nun zusätzlich 100 Millionen im Inland und 100 Millionen im Ausland für gute Zwecke ausgeben. Glaubt man der Regierung, handelt es sich hierbei um ein kinderleichtes Unterfangen: «Es gibt ja so viel Elend auf dieser Welt», antwortet Kaspar Villiger stereotyp, wenn ihm hinterlistige Fragen nach dem tieferen Sinn der Stiftung gestellt werden.
Es herrscht Abstimmungskampf, aber eine inhaltliche Diskussion kommt nicht auf. Die Positionen sind ...