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Die Weltwoche

Gold für Sheryl
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Olympische Randnotiz

Gold für Sheryl

Das sportliche Grossereignis des Winters 2002 fand am vergangenen Sonntag statt. Als die New England Patriots den favorisierten St. Louis Rams in den letzten Sekunden den Superbowl wegschnappten, explodierten die Budweisers vor den Fernsehgeräten. Partys im ganzen Land, was für ein Tag. Jetzt ist wieder Schluss für ein Jahr.
Salt Lake City? Who cares? Die Vorberichte in den Zeitungen sind von krachender Lustlosigkeit: Sicherheitsdispositive, Stadienarchitektur, Skeleton als neue olympische Disziplin. Die Bank of America, nicht eben ein Kleinunternehmen, brüstet sich in TV-Spots, sie habe zwar eigentlich die Olympiade sponsern wollen, sich dann aber eines Besseren besonnen. «Wir sponsern die wahren Champions: unsere Kunden.» Wer so salopp gegen Olympia wirbt, ist sich des öffentlichen Desinteresses sehr sicher. Einzig die Freundinnen und Freunde des Eiskunstlaufs sind lauthals vorfreudig. Das mag daran liegen, dass Sportler, die zu Ravels «Bolero» in engen Hosen vierfache Rittberger springen, vorwiegend Sch ...
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