Sie erinnern sich: «Collateral Damage», Arnold Schwarzeneggers letzter Filmfeldzug gegen terroristische Evil People, wurde nach dem 11. September vom Studio zurückbehalten, weil er der erschütterten Volksseele unzumutbar schien. Fünf Monate später kommt das Wort Kollateralschaden jedermann geläufig von den Lippen, und der Film ist schon am ersten Wochenende nach dem Start der meist besuchte des Landes. Das hat insofern mit der Olympiade zu tun, als es patriotische Mahnfeiern wie die Eröffnungszeremonie von Salt Lake City energisch widerlegt: Die amerikanische Seele ist wieder für jede Knatteroper zu haben. Sollten Sie sich hingegen wundern, wieso die Amerikaner ins Kino strömen, we ...