Am Freitag wurden in Zürich die Schweizer Filmpreise verliehen. In derselben Halle, in der einige Wochen zuvor Steve Bannon über die «populistische Revolution» referiert hatte. Filme waren dabei aber nur Nebensache. Im Zentrum standen die Frauen. Besser gesagt: diskriminierte Frauen.
Man wollte es in Zürich Oerlikon gleich machen wie die Vorbilder in Hollywood. Die letzten Golden-Globe- und Oscar-Verleihungen standen im Zeichen von #MeToo und der «Time’s Up»-Bewegung. In der Schweiz ist zwar kein Fall Weinstein bekannt, auch kein Fall Wedel, aber man will trotzdem «ein Zeichen setzen» und «Solidarität bekunden». Deshal ...