Er spendet Schnee wie Wolle, streut aus den Reif wie Asche. Wie Brocken wirft er das Eis, wer könnte bestehen vor seinem Frost? Er sendet sein Wort und bringt alles zum Schmelzen, er lässt den Wind wehen, und es rinnt das Wasser (Psalm 147, 16–18). Nach diesen Psalmworten ist Gott für das Wetter und das Klima zuständig. Schon höre ich den Vorwurf des Fundamentalismus. Deshalb lasse ich Gott vorerst beiseite und wende mich der Klimageschichte zu: In den letzten 500 Millionen Jahren war die CO2-Konzentration nicht konstant, sondern schwankte erheblich. Der Meeresspiegel ist innert der letzten Million Jahre um rund hundert Meter gesunken. Während ...