Vor Ostern denkt man über die letzten Dinge nach. Geburt, Leben, Liebe, Tod: Bereits zuckt man etwas zurück vor den grossen Worten, die in Predigten, Vorträgen und Artikeln dröhnen. Zu Recht. Religion hat auch etwas Abschreckendes: Zu oft diente sie dem Zweck, im Namen des Höchsten zu unterdrücken, zu erobern, abzuschlachten. Viele, die von Gott reden, meinen sich selbst.
Das gilt auch für Leute, die weniger an Gott, dafür an die von ihnen absolut gesetzten «Werte» oder die «Moral» glauben. Sie missbrauchen ihr Heiligstes, um sich über andere zu stellen. Der Gutmensch empfindet sich als etwas Besseres, weil er für Sonnenenergie, für Obama, für ökologische Glü ...