Beim Betrachten des momentanen Weltlaufes entsteht gelegentlich der Eindruck, in einer Zeit zu leben, in der sich die Menschheit rückwärtsbewegt, die Kunst sich im Variieren des Bestehenden verliert und der Fortschritt an Ort und Stelle tritt. Ein wenig kopflos dümpeln wir doch rasend vor uns hin, warten auf den grossen Wind neuer Entdeckungen und Erfindungen, der uns aus dem zivilisatorischen und geistigen Wellental befreit. Es ist, als ob wir in der bewegten Starre eines Fin de Siècle leben würden, und wir tanzen zwar, aber ächzend unter Lasten und dem Irrsinn der Zeit.
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