Zu den sorgsam gepflegten Vorurteilen, die wir gegenüber unseren Westschweizer Landsleuten haben, gehört die Idee, dass die Romands zumindest etwas vom Essen und Trinken verstehen. Diese Gewissheit geriet vergangene Woche unter Druck: Am Montag präsentierte der Gault Millau, der wichtigste Restaurantführer der Schweiz, seine neueste Ausgabe und seine Preisträger: «Koch des ÂJahres 2016» ist der Zürcher Nenad Mlinarevic. Er folgt auf Peter Knogl und Tanja Grandits (beide Basel).
Zwei Tage später legte der Guide Michelin, das globale Eichmass für die Gastronomie, Âseine neue Schweizer Ausgabe vor. Peter Knogl vom Basler «Cheval Blanc» steigt in die kleine Gruppe der Drei-Sterne-K ...