Wer heute von Terroristen spricht, denkt an al-Qaida, an Islamischen Dschihad oder die Hamas; Organisationen, bedrohlich zwar, doch fremd. Man versucht sich zu schützen; zu verstehen braucht man sie nicht. Im Deutschland der siebziger und achtziger Jahre war das anders: Terroristen, das waren damals die eigenen Kinder, junge Leute aus ordentlichem Hause, die ihren Vätern, dem Staat und dem Kapital den Kampf angesagt hatten. Als Baader-Meinhof-Bande wurden sie bekannt oder als Rote-Armee-Fraktion, wie sie sich selbst nannten. Nach neuesten Untersuchungen forderten ihre Aktivitäten 34 Menschenleben. 230 Personen wurden verletzt. Der Sachschaden belief sich auf rund 250 Millionen Euro. Aus d ...