Mitte März fand in Leipzig nicht nur die Buchmesse statt, sondern in den Hallen nebenan auch die Manga-Comic-Con. Probleme, die Besucher der Veranstaltungen zu unterscheiden, gab es nicht. Hier die grauen Hemden und besorgten Gespräche über die Lage der Welt. Dort die japanischen Comic-Kostüme und bunten Haare. Ich selbst gehörte zur Grauhemd-Masse und verhielt mich entsprechend. Ich bewarb meine neue Novelle, schlenderte durch die Fülle an «literarischen Cafés» und schaute den Verlegern und Autoren beim Netzwerken zu. Die hochgelobten Stars der Buchmesse liess ich mir nicht entgehen und stellte mich in eine endlose Schlange, um von einem ...