Die Entwicklungshilfe steht seit längerem in der Kritik. Neben grundsätzlichen Fragen nach ihrem Sinn und Zweck, wie sie kürzlich etwa die Afrikanerin Dambisa Moyo aufgeworfen hat («Entwicklungshilfe ist tödlich», Weltwoche Nr. 24/09), stehen die konkreten Abläufe zur Debatte. Ein besonderes Augenmerk gilt der Zusammenarbeit des Staates mit privaten Hilfsorganisationen, auch in der Schweiz. Denn der Bund, allen voran die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza), ist die wichtigste Einnahmequelle der Hilfswerke. In deren Kassen fliessen mehr Steuergelder als Spenden und Mitgliederbeiträge.
Dabei geht es um ansehnliche Summen. Im Jahr 2007 gab die Deza für bilaterale Entw ...