Es gibt sehr gute Gründe, nicht alles, was knapp ist, der Zuteilung über den Markt zu überlassen. Zum Beispiel stellt sich bei Blut- oder Organspenden die Frage, ob eine Bezahlung dafür besser ist als ein rein freiÂwilliges System. Auch innerhalb einer Familie Âerfolgt die Kooperation nicht über Preise, Âsondern über vielfältige Formen der gegenseitigen Unterstützung. Eine Familie gedeiht aber nicht, wenn beispielsweise ein Kind konsequent den Rest der Familie auszunützen versucht. In der Theorie spricht man in diesem Zusammenhang vom rotten kid («verdorbenes Kind»).
Hilfsbereitschaft und Vertrauen
Warum Familienmitglieder dazu bereit sind, unentgeltlich Leistungen füreinande ...