Ob SP-Präsident Hans-Jürg Fehr den 8. Mai «würdig» begangen hat, wissen wir nicht. Was Doris Leuthard über das Ende des Zweiten Weltkrieges denkt – wir können es nur ahnen. Denn die offizielle Schweiz sass am letzten Sonntag zu Hause und drehte Däumchen, bis endlich der Text von Christoph Blochers Rede eintraf. Um dann ihr obligates, einstimmiges, empörtes «Pfui» in die Kameras zu klagen. Wie langweilig.
Es steht schon ziemlich traurig um ein Land, das einen Bundesrat, der nach Freiheit und Demokratie ruft, skandalisieren muss. Christoph Blocher verwies am 8. Mai auf die Bedeutung von Grenzen in einer Zeit, die kein Mass und keine Schranken mehr zu kennen glaubt. Der Sonntagabe ...