Grimmig, bitter, gehasst
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Grimmig, bitter, gehasst
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Schewardnadse

Grimmig, bitter, gehasst

Angetreten als Demokrat, verjagt als ungeliebter Autokrat: Mit dem Abgang von Eduard Schewardnadse geht eine phänomenale Politkarriere zu Ende.
Wütende, unrasierte, grinsende Männer recken Fäuste in den Nachthimmel, schwingen georgische Fahnen, Megafone blöken: Wie oft hat man solche Bilder aus Tiflis schon gesehen. Allerdings gleichen sich nur die Bilder. Wenn Oppositionsführer Michail Saakaschwili jetzt von einer «samtenen Revolution» spricht, ist das eine krasse Übertreibung. 1989, nachdem sowjetische Truppen eine friedliche Kundgebung mit Giftgas zusammengestaucht hatten, waren die Georgier nicht mehr zu halten: Sie demonstrierten fast pausenlos, bis ihr Land unabhängig wurde. Ein Volk war gegen die Sowjetdiktatur aufgestanden. Ende 1991 ging Georgien wieder auf die Strasse. Bewaffnete Rebellen jagten den Spinner Swiad ...
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