Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen (Matthäus 18,20). Mit diesem Satz stellt Jesus klar, dass die Gottesnähe wenig voraussetzt. Es genügt das Bekenntnis – in seinem Namen – und eine Gemeinschaft. Weil Gott sich in seinem Wort offenbart, muss es gesprochen und gehört werden. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich verschiedenste kirchliche Formen herausgebildet. Manche waren armselig, andere glitzerten mit Geld und Macht. Sogar in solchen kann der Heilige Geist wirken, wenn es ihm beliebt. In der Schweiz waren die Kirchen über Jahrhunderte eng mit dem Staat verflochten. Das begann sich vor 150 Jahren zu ändern und ändert sich weiterhin.
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