Samstagnachmittag am Sunset Boulevard in Hollywood, an der Neal Street in London oder an der Zürcher Bahnhofstrasse: Mangafiguren springen durch die Schaufenster. Es duftet nach Kaugummi. Die Verkäuferinnen sehen aus wie Freundinnen. An prominenter Stelle stehen die Kleiderständer von Miss Sixty. Am Boden türmen sich knallrote Boxen, obendrauf stehen die Lackleder-Turnschuhe derselben Marke. Ernsthafte Teenagermädchen und ihre kichernden Mütter blättern durch die Frühlingskollektion. Punk-Funk und Clean-Schick sind der letzte Schrei aus der Miss Sixty-Zentrale im italienischen Chieti. Supersexy.
Das Hauptinteresse der Shopperinnen gilt allerdings der meistverkauften Mode-Innovation s ...