Beuys mit Hut, Anglerweste, Luchsfellmantel und Hirtenstab; Beuys, der Schamane, der einem toten Hasen ein Bild erklärt oder sich mit einem Kojoten in einen Raum einschliesst; Beuys, der Filz- und Fettkünstler; Beuys, der Grüne, der anlässlich der Documenta 7 7000 Eichen pflanzen lässt; Beuys, der politische Aufklärer mit seinem Büro der «Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung»; Beuys, der Professor, der 1972 mit Getöse aus der Düsseldorfer Kunstakademie geworfen wird; Beuys, der Schmerzensmann, der 1986 mit 64 Jahren stirbt.
Nun ehrt ihn Berlin mit einer grossen Ausstellung der Nationalgalerie: «Beuys. Die Revolution sind wir». Da stellt sich die Frage, was ...