«Grösste Krise seit den 30er Jahren»
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«Grösste Krise seit den 30er Jahren»
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«Grösste Krise seit den 30er Jahren»

Der Ökonom Thomas Jordan ist Vizepräsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Er erläutert die Hintergründe der jüngsten geldpolitischen Massnahmen, stellt sich Einwänden und blickt in eine spannungsreiche Zukunft. Gefragt sei höchste Flexibilität.
Amerika wurde abgewertet, die Euro-Rettung verfängt nicht, bereits wird von ­einem möglichen Staatsbankrott Italiens gesprochen. Herr Jordan, steht die Weltwirtschaft am Abgrund? Wir befinden uns in einer weltwirtschaftlich extrem schwierigen Situation. Wir ­erleben eine konjunkturelle Verlangsamung, gleichzeitig sehen wir enorme Ausschläge an den Finanzmärkten . . . . . . Sie meinen die enormen Abwärtsbewegungen auf den Aktienmärkten. So ist es. In den letzten Monaten verloren die Aktienmärkte über zwanzig Prozent. Solche Bewegungen erinnern an die Krise 2008/2009. Die Situation ist angespannt, mit der Folge, dass der Franken eine massive Aufwertung erfährt. Was ist schli ...
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