Um mal die anglozentristische Rock-Sicht einen Millimeter aufzubrechen: Alberto an der Chitarra, Roberta am Basso, Luca an der Batteria und Fidel an Mellotron und Organetto. Verdena, die Band, stammt aus Bergamo, und wenn das ein paar englische Rockbands hörten (etwa The Darkness, The Music, 100 Reasons), müssten sie stracks ins Solarium laufen, um nicht ganz zu erbleichen. Opener «Logorrea» donnert wie die gesengte Sau durch ein Los Angeles aus reinem Sound; jemand haucht andächtig «Kyuss». Im wilden Lauf des Albums finden auch psychedelische Momente und italienische Eigenheiten ihren Platz, sogar Belcanto- und Amabile-Stellen meint man auszumachen – bevor Alberto wieder seine Anim ...