Mit den Vorwürfen, die Weltwoche verbreite «infame Lügen» und arbeite mit «bewussten Irreführungen», reagierte ein empfindlicher SP-Nationalrat Andreas Gross auf die kleine Notiz von vergangener Woche, wonach er sich selbst auf der Homepage des Bundes als «Parlamentarier mit der höchsten Präsenz im Ratssaal» des Europarats feiere und dass er im Ausland jährlich Rekordspesen von rund 170 000 Steuerfranken verursache. Gross wollte die Berner Parlamentsdienste gar verpflichten, eine offizielle Gegendarstellung zu verfassen. Ein solches Unterfangen wäre allerdings als Schuss nach hinten losgegangen. Zwar hat Gross die peinliche Selbstlobeshymne nicht selbst eingetippt; sie wurde jed ...