Die letzte Saisonpremiere vor der Sommerpause im Opernhaus sollte eine grosse werden: «Das Land des Lächelns» von Franz Lehár. Eine Operette also, und da diese leichte Kost in Zürich selten gespielt wird und viele Musikfreunde sie (heimlich) lieben, war das Theater knallvoll. Im Parkett, direkt vor zwei Fernsehkameras (die Vorstellung wurde aufgezeichnet), sass Thomas Jordan, der Präsident der Nationalbank, mit seiner blonden Frau. Eine Ehre, ein seltener Gast! Man freute sich also auf einen grossen Abend.
In der Pause herrschte grosse Ratlosigkeit. War das nun die «Entstaubung der Operette», auf die man so gespannt war?
Am Schluss des Abends gab es viele Buhs (zu Recht) für H ...