Nach dem Stakkato der Zukäufe war das Debakel absehbar. 2003 konnte der Ostschweizer Edgar Oehler von den Erben des legendären Jakob Züllig die Arbonia Forster übernehmen, ein Heizungs- und Stahlbauunternehmen mit damals knapp 700 Millionen Umsatz. Kaum am Drücker, gab der einstige Chefredaktor der Ostschweiz Vollgas und leistete sich quasi eine neue Firma nach der andern: Piatti Küchen, Ego Kiefer, Miele Küchen, einen Türenhersteller, eine britische Firma für Duschkabinen. Rund eine halbe Milliarde Franken investierte der promovierte Staatswissenschaftler seit 2004 in Firmenkäufe und Expansionsstrategien und gönnte sich obendrein einen 45 Millionen teuren Firmensitz, den der Chef ...